Familien und Freiwilligenarbeit

Für viele von uns ist ehrenamtliches Engagement längst mehr als nur eine Aufgabe oder Verpflichtung – es ist zu einer Berufung geworden. Im Laufe der Jahre unermüdlicher Arbeit sind rund um dieses Engagement echte familiäre Bindungen entstanden, die auf Vertrauen, Unterstützung und Liebe beruhen.

Unsere Olena Samoilenko unterstützte viele Jahre lang den jungen verwundeten Soldaten Andrii aus der Region Luhansk. Mit Beginn der groß angelegten russischen Invasion öffnete sie die Türen ihres Zuhauses für Andrii, seine junge Frau und ihren erst drei Tage alten Sohn. In ihrer Mietwohnung in Hamburg nahm Olena die junge Familie bei sich auf. Zwei Jahre lang lebten sie gemeinsam unter einem Dach, bis die Familie schließlich eine geeignete eigene Wohnung finden konnte.

In dieser Zeit wurden Olena und ihr Mann für den kleinen Jungen zu echten Großeltern und für seine Eltern zu einer verlässlichen Stütze in einer der schwierigsten Phasen ihres Lebens.

Und dies ist bei Weitem nicht die einzige Geschichte dieser Art. In unserer Gemeinschaft gibt es viele ähnliche Beispiele, die von der grenzenlosen Hingabe unserer Freiwilligen, ihrer Bereitschaft, anderen beizustehen, und ihrer aufrichtigen Verbundenheit mit den ukrainischen Helden zeugen. Gerade durch solche Menschen entsteht eine besondere Kraft der Gemeinschaft, die uns hilft, selbst die schwierigsten Herausforderungen zu überwinden.

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